Mehl & Goofs 440er Big Blog

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14. Oktober 2010

Ernüchterung zugefächert

Mehl in Reparaturen

Aufgabe: die Fächer weiter einbauen, es gab nur noch ein paar kleine Probleme zu beheben. Dummerweise stellten sich diese kleinen Probleme als grundlegende und andauernde heraus. Vorne angefangen:
Der rechte Krümmer, obwohl er passen sollte, da schon mal in einem 66er C-Body verbaut, saß am Drehstab zu weit rechts und zu dicht an der vorderen Aufhängung. Alle vom Vorbesitzer schon vorgenommenen Dengeleien waren ein paar cm daneben. Motorlagerung könnte das Problem sein, sind ja ziemlich ausgelutscht und sicherlich noch nie erneuert worden – kaufen wir neu, kostet nicht die Welt. Trotzdem haben wir noch zig Mal herum probiert und nach diversen Hebebühnentouren und Ziehereien mit Spanngurten mussten wir anhand der Spaltmaße feststellen, dass der gesamte Vorderwagen nicht mehr so stabil sitzt, wie er sollte. Es scheint, als sei der vordere Rahmen fritten. Eigentlich liegt da sogar mehr Rostbrösel im Rahmen als bei einem modernen Auto an Blech verbaut ist. Nun, das bedeutet eine mehrmonatige, wenn nicht -jährige Pause, was das cruisen angeht. Oder wir nutzen die Karre erstmal noch bis der TÜV erneut ne Ansage braucht und fahren bis da hin mit den Gusskrümmern. Wird sich in den nächsten Wochen entscheiden! Natürlich haben wie den Motor trotzdem mal angelassen, das Ergebnis hört Ihr unten. Übersteuert allerdings ein wenig ;-)

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10. Oktober 2010

Fächer-Wochenende

Mehl in Reparaturen

2 Tage um dem V8 die Gusskrümmer zu nehmen und durch anständige Fächerkrümmer mit angeschweißter top-stylo Auspuffanlage zu ersetzen sollten wohl reichen – dachten wir. Also Samstag Nachmittag nach Ankum und frisch ans Werk! Zuerst mussten ein paar Kleinigkeiten an anderen Karren erledigt werden, was alles recht schnell von der Hand ging und so den Optimismus weiter  steigerte. Die alten Gusskrümmer waren schnell entfernt, sogar den einen Stehbolzen, der uns auf der rechten Seite immer Probleme bereitete, konnten wir ein für alle mal davon überzeugen, nun im Block zu bleiben. Dann fing die Quälerei an. Natürlich lässt sich ein so sperriges Bauteil nicht einfach von unten in den Motorraum schieben und festschrauben, aber das es so umständlich werden würde hatten wir nicht gedacht.

Rechte Seite: Motor anheben alleine reicht nicht, also Drehstab raus und dann irgendwie versuchen, den Krümmer rein zu prängeln. Scheint nicht so einfach, wenn man nicht weiß, wie so ein Drehstab demontiert wird, letzendlich ist es jedoch nur eine Frage der Gewalt. Von unten geht der Krümmer immernoch nicht rein, also mit viel geruckel und dem Wagenheber unter der Ölwanne von oben probieren. Nach gefühlten 2 Stunden saß er dann. Schön, dachten wir. Beim zurückbauen der ganzen Geschichte mussten wir jedoch leider feststellen, dass der Drehstab nun eben nicht mehr in die dafür bestimmte Aufnahme passte. Die Vorbesitzer des Krümmers scheinen die selben Probleme gehabt zu haben, wie man an den Eindellungen der Rohre sehen kann. Mit einem echt männlichen Spanngurt haben wir den rechten Krümmer letztendlich überreden können, den für den Drehstab reservierten Platz frei zu geben. Gut, er liegt jetzt ziemlich dicht dran, aber das soll wohl funktionieren. Müssen wir allerdings beobachten!

Linke Seite: Auch hier muss der Drehstab raus, klar. Was allerdings um ein paar Klassen komplizierter ist, ist das Lenkgetriebe heraus zu nehmen. Das steht einem Einbau des linken Krümmers sowohl von oben als auch von unten vollkommen im Wege. Nach langer Fummelei haben wir am Samstagabend schließlich aufgegeben.
Sonntag, neuer Tag, neue Energie! Da wir immer noch nicht wussten, wie sich das Lenkgetriebe entfernen lässt, ohne die Lenksäule mit allen damit verbundenen Gestängen zu entfernen, haben wir andere Wege gesucht. Alles potentiell störende wurde entfernt oder zumindest gelockert. Ventildeckel ab, Bremskraftverstärker ab, Motoraufhängungen ab, Anti-Motor-Dreh-Kette (wie heißt das Scheißteil?) ab. Dann haben wir den Motor mit dem Wagenheber angehoben, mit 3 Hammern abgestützt und fixiert und danach die Hebebühne nach oben gefahren um den Auspuff rein zu schieben. Ging immernoch nicht. Zuerst mussten noch die Getriebeöl-Leitungen entfernt werden. Natürlich lief dabei ein Großteil des Getriebeöls heraus, mach nix – musste sowieso mal neu. Mit viel Glück und einer definitiv nicht zu reproduzierenden Bewegung rutschte auch der rechte Krümmer letztendlich rein! Drehstab wieder ein zu setzen war hier kein Problem!

Jetzt müssen noch ein paar Kleinigkeiten gefixed werden, das wird am kommenden Donnerstag erledigt.

  • eine Zündkerze lässt sich nicht ganz eindrehen, der Zündkerzenschlüssel passt nicht am Krümmer vorbei.
  • den Getriebeöl-Meßstab wieder fixieren. Ein erster Versuch  führte dazu, dass das Getriebeöl auslief und ich feststellen musste, dass meine Finger dünner als das Loch für das Meßstab-Rohr sind. Riesen Sauerei!
  • Den Anlasser wieder korrekt einbauen. Natürlich haben wir versucht, die Karre anzuwerfen, aber der Anlasser sitzt nicht korrekt.
  • Das Lenkgetriebe wieder zusammen bauen. Hoffen wir mal, dass Igor noch weiß, wie er es auseinander gebaut hat.
  • Alle Zündkerzen gegen die Krümmerhitze absichern. Evtl. benötigen wir längere Zündkabel. Mal schauen.
  • das wichtigste:  die in der Halle liegenden Rohre zu einem Auspuff zusammenschweißen. Welche Schalldämpfer genutzt werden, ist noch nicht klar.

Das sind alles Kleinigkeiten, verglichen mit dem Einbau,  Zuversicht ist durchaus angebracht!

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07. Oktober 2010

des Admirals Fahrwerk

Mehl in andere Rides, Reparaturen

Mal wieder reichlich Besuch am Start! Zuerst bekamen wir von unserer zukünftigen Sitzbezug-Näherin Ines eine Auswahl an Materialien und Farben gezeigt, es war nichts passendes dabei, aber das finden wir schon noch und sind zuversichtlich, die nächste Saison mit adäquat gepimpten Sitzen zu cruisen. Dann haben wir uns kurz Goof ‘s erneut verunfallten 116er gewidmet und der verbogenen Stoßstange versucht ein neues Nummernschild zu verpassen. Hat nicht so ganz geklappt, wir wurden vom top-stylischem Admiral abgelenkt. Dort mussten wir erkennen, dass die am 300er verbauten, massiven, gegossenen lowering Blocks total überdimensioniert sein müssen, ein Stück zurecht gesägte Fichte scheint es auch zu tun. Das Weichholz in Verbindung mit dünnen Baumarktschrauben läuft seit mehr als einem Jahr problemlos, wie uns berichtet wurde. Hervorragende Tieferlegung! Meister Koch hat abschließend seinen frisch geTÜVten Mini vorgestellt und so den Abend beendet.

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30. September 2010

Bremstrommel

Mehl in Reparaturen

Zunächst einmal haben wir die neu eingetroffenen Fächerkrümmereinbau- und Auspuffaufhängungsteile begutachtet, die hoffentlich in den nächsten Wochen Ihren vorbestimmten Platz am Chrysler einnehmen werden, um danach Goofs 116er nun endlich wieder zusammen zu bauen. Als das erledigt war, haben wir uns unseren vorderen Bremsen gewidmet, die verrichten Ihren Dienst gefühlt nicht mehr ganz so vehement, wie sie sollten. Links angefangen, begutachtet und für in Ordnung befunden. Rechts wurde es komplizierter. Die verdammte Bremstrommel bewegte sich keinen Millimeter und lies sich nicht abziehen. Stundenlanges drauf herumhauen mit dem Hammer und echt männliches fluchen brachten auch nichts. Die Lösung kam wieder einmal mit Meister Koch. Er hat einfach das Achs-Endteil samt Trommel abgebaut. Ok, hätten wir evtl. auch drauf kommen können. Ein Versuch, die Trommel dann offline vom Rest zu trennen schlug ebenso fehl, wir lassen das jetzt einfach so. Bremsbeläge sahen genau so aus wie die der linken Bremse, wir werden wohl trotzdem beide ersetzen. Safety first! Adrians Dreirad wurde dann auch noch untersucht, da scheint soweit auch alles im Lack zu sein, so bremsentechnisch.

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23. September 2010

Geschenke, Geschenke!

Mehl in andere Rides, Reparaturen

Zuerst habe ich der Garage eine Bierkasse geschenkt, nur für den Fall, dass sich mal jemand an der Verköstigung beteiligen möchte, dann hat Adrian unserer Neuinstallation von letzter Woche einen Klostein spendiert, der ab sofort für lieblichen Apfelduft sorgt. Goof hat einen Ausdruck unserer Titelgeschichte für die optische Aufwertung und ne Rolle blaues Papier für diverse Reinigungen mitgebracht. Sven, der mit seinem extrem lässigen T1 kam, schloss die Geschenkrunde dann mit den Start- und Zielschildern unserer äußerst erfolgreichen 1/8 Meilenfahrt ab. Danke!
Vor lauter Freude haben wir dann nicht sonderlich viel geschafft. Außer alle Mitbringsel zu installieren wurden lediglich die Ankumer Reparaturarbeiten am 116er mit blauer Sprühfarbe abgeschlossen und eine Probefahrt im Bulli unternommen. Die Bierkasse hat erfreulicherweise schon ein erstes Ergebnis gebracht. Keine Ahnung, wer da was reingeworfen hat, aber so gefällts!

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16. September 2010

H in Ankum

Mehl in andere Rides, Mehl & Goof on Tour, Reparaturen

Die Eleanor hat ein H!
Vollkommen berechtigt natürlich, die Karre sieht ja quasi aus, als wäre sie gerade vom Band gelaufen. 17 Zoll Räder gehörten 1969 zur Serienausstattung, oder?   Um das kund zu tun und zu feiern hat Paul den Garagendonnerstag nach Ankum eingeladen. Bei der Durchsicht der Unterlagen gab es zuerst ein paar Zweifel, ob das denn wirklich mit rechten Dingen zugehen würde, die wurden aber schnell und überzeugend beiseite geräumt. Das neue Nummernschild lässt natürlich den nun angestrebten Hubraum erkennen! Weil wir gerade da waren, haben wir die örtlichen Gerätschaften genutzt, um den 116er Innen vom Rost zu befreien und die nun frei gelegten Wasserabläufe in den Schwellern vorsorglich zu behandeln. Ordentlich Rostschutz drüber gepinselt, nun ist die Karre wieder Regentauglich! Blauer Lack kommt nächste Woche drauf. Igors Elektrik wurde nebenbei weiter vervollständigt. Der Wagen hat nun einen komplett erneuerten Kabelbaum, eine funktionierende Uhr und krass helle Lampen. Schöner Nebeneffekt ist, dass ca. 8km unnütz verlegte Kabel raus flogen und der Wagen somit um einiges leichter ist.
Nächste Woche werden möglichst dicke Auspuffrohre bestellt, wir benötigen 1,6m je Seite, um den  Klang vor der Hinterachse  raus zu bekommen. Sind sehr gespannt auf das Ergebnis!

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11. September 2010

ein Problem weniger

Mehl in Allgemein, Reparaturen

… haben wir nun am Garagendonnerstag.

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09. September 2010

Igors Gaszug

Mehl in andere Rides, Reparaturen

Da der Chrysler ja nun perfekt da steht, konnten wir uns erneut dem Wasserproblem in Goofs 116er widmen. Wieder alles auseinander reißen und Löcher suchen … kennen wir ja schon. Wir gingen davon aus, dass der Schiebedach Wasserablauf irgendetwas damit zu tun hat, denn über die Scheiben haben wir schon literweise Wasser gekippt, dabei blieb innen alles furztrocken! Um die leichte Neigung der Garage auszugleichen, musste Goof die Karre umdrehen. Als er halb in der Garage und der Wagen dementsprechend geneigt war, konnte man wunderbar beobachten, wie der Innenraum voll lief. HAH! Des Rätsels Lösung! Der rechte Schweller schien bei dem Unwetter vor 2 Wochen vollgelaufen zu sein und entleert sich nun in den Innenraum. Alle werksseitig vorgesehenen Abläufe waren durch Gummistopfen verschlossen. Als einer davon entfernt wurde, floss es im breiten Strahl raus. Glück gehabt! Keine wochenlangen Schweißaktionen nötig! Der Schweller ist sowieso schon mit Mike Sanders geflutet, die kleine Roststelle im Innenraum werden wir nächste Woche behandeln.

Igor wollte eigentlich seine Elektrik in Ordnung bringen und ein altes Radio, welches noch in der Garage herum liegt einbauen, doch es schien uns wichtiger, seinen Gaszug zu ersetzen.  Erstens, weil der alte nur noch entfernt an einen Gaszug erinnerte und kurz vor dem Exodus stand, zweitens, weil ich unter sein Armaturenbrett geschaut habe und das Verkabelungsgrauen gesehen habe. Gefühlte 5000 Kabel, wild durcheinander geknotet und um eine Unterscheidung zu vermeiden, im gleichen Farbton gehalten. Nun, jetzt hat er zwar kein Radio, kann aber wieder ordentlich Gas geben. Gute Entscheidung!

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02. September 2010

Heckaufwertung

Mehl in andere Rides, Reparaturen

Nach 3,5 Jahren haben wir endlich eines der wichtigsten Projekte am Chryslerheck durchgeführt. Die beknackten Rückstrahler entfernt!
Einer der anwesenden Heckexperten entdeckte vor ein paar Wochen, dass der Wagen die begehrte Option der in die Rückleuchten integrierten Reflektoren besitzt. 3 Wochen der Planung und Werkzeugbeschaffung versetzten uns nun in die Lage, die Operation durch zu führen. Sieht gleich viel besser aus!
Während Goof danach eine Probefahrt mit dem Reliant absolvierte, zeigte Igor uns seine 900 Ampere Batterie, geiles Teil, so eine brauchen wir auch!
Goofs Benz sammelte bei dem Unwetter letzte Woche mal wieder literweise Wasser im Fußraum. Wohl wissend, dass der Wagen 2009 fast den kompletten Sommer durch genau so ein Problem herum stehen musste suchten wir entsprechend panisch nach dem Leck. 3 volle Gießkannen landeten in allen möglichen Öffnungen des Wagens, kein Loch gefunden. Da müssen wir wohl mal auf die Bühne und von unten schauen. Konnten wir in der Garage nicht machen, der Boden war irgendwie total nass. Meister Koch versuchte noch an Adrians Reliant den Vergaser einzustellen, ich habe nicht genau mit bekommen, ob das nun geklappt hat. Hat es?

Zum Abschluss lud Igor ein paar Jungs zur Charger-Cruiserei ein, Adrian durfte chauffieren.

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26. August 2010

Hell Yeah, Fächer!

Mehl in Reparaturen

Heute wollten wir den 300er auf das anstehende 1/8 Meilen Rennen am Sonntag vorbereiten, kamen jedoch nicht dazu, weil wir uns so über die neu empfangenen Teile freuen mussten. Fächerkrümmer, yeah! Die werden nun ein wenig aufbereitet und dann über den Winter für freie Atemwege des 440ers sorgen. Wie sich die Dinger Lautstärke- und Klangmässig auswirken wurde ausnahmsweise bei von Pixeleye geliefertem Hell Yeah Bier diskutiert, wir sind sehr gespannt!
Garagennachbar Dierk hat es endlich auch mal zum Garagendonnerstag geschafft und führte seinen Neuerwerb vor, einen Rekord C.

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