Mark im Glück (mit Abzügen)

Nach monatelangem auseinandernehmen, schweißen, reinigen, reparieren und anschließendem mühevollem Zusammenbau ist Marks SEC nun endlich wieder auf der Straße. Viele Neuteile, vom Plastiknippel über Armaturenbrett, Felgenbetten, Saccobretter, Innenraum-Holzteile, Auspuffanlage bis hin zur Stoßstange wurden lackiert und mühevoll verbaut. Rettbare Altteile wurden aufpoliert und repariert. Es scheint, als stünde man vor einem Neuwagen. Glückwunsch!
Heute, am Tag der ersten Routinefahrt zur Arbeit, ist Ihm dann natürlich gleich jemand in den Wagen rangiert. Super! Die linke Seite hat hinter dem Hinterrad einen Treffer erlitten. Gottseidank dürfte das nach einem Tag in der Lackiererei nicht mehr sichtbar sein. Trotzdem natürlich echt ärgerlich.

446 cui

Der Motor ist zurück, frisch überarbeitet von MIO Motoreninstandsetzung. Bis jetzt nannte ich es immer nur Rosenau, heute wurde ich vom Chef höchstpersönlich eines Besseren belehrt. Uwe war so nett, uns den Motor vorbei zu bringen. Jetzt wird er in den nächsten Tagen lackiert, mit neuen Froststopfen versehen und anschließend zusammengebaut. Wir haben uns erklären lassen, dass die schon befürchtete lange Einfahrphase durch das angewendete Plateauhonen drastisch reduziert werden kann. Sehr gut, wir haben recht bald einige Striche zu malen.

Zur Feier des Tages ist 440er.de nun auch unter 446er.de erreichbar. Bei dem alten Artikel hatte ich mich verrechnet.
3,75″ Hub, 4,320″ Bohrung zuzüglich .030 Übermaß, also neu 4,350″ Bohrung, führt zu 446 Kubikzoll. 7,3 Liter. Das planen der Köpfe vernachlässigen wir mal.

“If we’re gonna have fun, it better have a Motor” – (Richard – Gas Monkey Garage)

Camaro 69

Mattze kam heute mit seinem Neuerwerb, einem 69er Camaro. Geiles Teil, leider mit leichten Vergaserunstimmigkeiten. So wurde die Probefahrt recht schnell zur anstrengenden Probeschieberei in die Spichernstraße, wo Meister Koch mit ein paar gezielten Drehungen an den CO2 Schrauben für Abhilfe sorgen konnte. Gut läuft er zwar immer noch nicht, aber zumindest länger als 2 Sekunden. Wenigstens wissen wir, dass es lediglich ein Vergaserproblem ist, ein paar passende Düsen werden sich wohl finden lassen.
Fü brachte ein paar unserer alten, vergammelten Schrauben und die neuen Rahmenträger, welche er mitgenommen und galvanisch verzinkt sowie blau passiviert hatte. Erstaunlich, was dabei heraus gekommen ist, die sehen aus wie neu! Besten Dank!
Fortschritte haben wir auch gemacht! Die rechte hintere Tür ist eingesetzt und passend eingestellt und das Seitenteil wurde erneut angepasst und zurechtgeschnitten. Damit die Karre nachher nicht total krumm durch die Gegend eiert, haben wir wieder unsere speziellen Beck’s Richtbänke aufgebaut.
Abschließend wurde noch eines der letzten Kofferraumlöcher gestopft. Im Nachhinein betrachtet, haben wir nun fast die ganze rechte Seite des Kofferraumbodens ersetzt. Es wäre sicherlich einfacher gewesen, hätten wir den Anfangs komplett herausgeschnitten, aber so ist es nun mal. Konnte ja keiner ahnen, dass da tatsächlich noch ein wenig Rost angesetzt hatte.

Projekte, Projekte

Ich habe mal wieder in Ankum nach dem Rechten gesehen. Dort kann sich über die Anzahl der Projekte nicht beklagt werden. Ein SEC, der frisch lackiert wieder zusammengebaut werden möchte, ein Oldsmobile, der auf den Motoreinbau wartet, ein 575M, der gebrochene Stoßstangen gerichtet haben möchte und natürlich Eleanor. Letztere hat einen neuen Motor spendiert bekommen und bekommt diesen aktuell eingesetzt. Hoffen wir mal, dass der länger hält.  Gut möglich, Paul hat heute seine Offroad-Leidenschaft entdeckt.