Nach 2-wöchiger Pause haben wir uns endlich wieder in der Garage eingetroffen um das zu tun, was wir am besten können. Einfache Aufgaben lang hinziehen und dabei Dinge kaputt machen. Der vordere Bremskreislauf musste mal entlĂŒftet und dabei gleich von der braunen Suppe befreit werden, die vor vielen Jahren mal BremsflĂŒssigkeit gewesen sein sollte. Trotz der langen Einwirkzeit des reichlich verteilten WD40 haben sich die EntlĂŒftungsnippel der Bremsen nur unter Androhung von Gewalt lösen lassen. Dabei war die Konstruktion der Vorderachse nicht besonders hilfreich und eigentlich stĂ€ndig im Weg, letztendlich half eine aufgeschlagene Nuss. Die auch nach dem Entfernen eines Nippels vorhandene Dichtigkeit des Bremssystems bereitete kurz VerstĂ€ndnisprobleme, es war aber wohl nur ein Popel im Bremszylinder, den er dann irgendwann rausgerotzt hat. Die niedere EntlĂŒftungsarbeit haben wir delegiert, man kann ja einfache Aufgaben auch mal die Schergen erledigen lassen. Adrian und Igor haben das nach unseren hochqualifizierten Anweisungen eigentlich ganz gut hin bekommen, dabei aber ganz schön rumgesaut. Nun gut, vielleicht waren die Anweisungen nicht klar genug. Arbeiten wir dran.
Am Ende der Aktion schien eigentlich alles in Ordnung, Bremsdruck wird aufgebaut und zumindest manuell lassen sich die RĂ€der nun bei getretener Bremse nicht mehr drehen. Das nun dauerhaft leuchtende Bremsen-Warnlicht verunsicherte uns allerdings ein wenig. Ein Studium der SchaltplĂ€ne brachte uns nicht wirklich weiter, bis Igor die zĂŒndende Idee hatte. Ein Streifen Tape ĂŒber die Lampe geklebt – aus den Augen, aus dem Sinn.
Am Ende des Abends gab es noch eine Ăberraschung. Englische Autos burnen nicht. Punkt! Is eben so.























